Fick Mit Tante

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On 22.07.2020
Last modified:22.07.2020

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Ich war schon voller Vorfreude als es dann endlich so weit war. Sie liebte die Männer und die Freiheit. Sie war anders als alle anderen Verwandten.

Ein Vorbild. Seitdem ich denken kann, war es mein Lebensziel, Tante zu werden. Ich bin mit neun Grosstanten nicht mitgezählt Tanten aufgewachsen, ostpreussischen und schlesischen, die eine hochpotenzierte Form der Tante darstellen: Mit der Präsenz einer ostpreussischen oder schlesischen Tante kann es höchstens eine sizilianische aufnehmen.

Dank ihnen wusste ich schon früh, dass Blut dicker als Wasser ist. Meine Tanten waren verschwiegen und verschwörerisch, grosszügig und nachsichtig, sie schenkten mir rosa Petticoats und lila Lidschatten, sie liebten und verklärten mich auf so ausschliessliche und selbstverständliche Weise, wie es nur Blutsverwandte katholischer Prägung hinkriegen.

Weshalb mein späterer Lebensweg, also nach Italien zu ziehen und mich mit der Mafia zu beschäftigen, schon seit meiner frühesten Kindheit vorgezeichnet war.

Wir lebten im Ruhrgebiet, bis auf zwei wohnten alle meine Tanten im Umkreis von wenigen Kilometern, wir sahen uns nahezu täglich. Das Tantendasein Nach Parfum und Haarspray duften!

Ganze Tischgesellschaften mit Stegreifgeschichten zum Lachen bringen! Geschenke machen! Windeln wechseln! Je subversiver eine Tante war, desto besser gefiel sie mir.

Die grösste Rebellin unter meinen Tanten war Tante Gisela, die älteste Schwester meiner Mutter. Die einzige der Schwestern, die nicht wasserstoffblond und nicht verheiratet war.

Die ledige Mutter war, in einer echten Grossstadt lebte, berufstätig war — sie arbeitete in der Altenpflege — und als erste in der Familie einen Telefonanschluss hatte.

Eine Tante, die mit ihren grünen Augen und langen schwarzen Haaren aussah wie die Zigeunerin, die ich auf Ölbildern im Kaufhaus gesehen hatte.

Die hohe Absätze, lackierte Fingernägel und tiefe Ausschnitte liebte, zu Verwandtenbesuchen vorzugsweise per Anhalter anreiste und, wie ihre Schwestern behaupteten, in der Lage war, sich über drei Tische hinweg mit einem Mann allein durch Blicke zu verabreden, ohne dass seine daneben sitzende Ehefrau etwas davon mitbekommen hätte.

All das entsprach meiner Idealvorstellung vom Erwachsensein. Allein die Expeditionen zur Hauptpost, von der aus wir Tante Gisela gelegentlich anriefen, waren ein Ereignis.

Mit Spannung warteten wir darauf, dass der Postbeamte eine Verbindung herstellte und das Telefon in der engen Kabine endlich klingelte, wo wir uns um den Hörer rissen, weil jeder kurz mit Tante Gisela sprechen wollte.

Wenn sie uns besuchte, war das nicht der übliche langweilige, nicht enden wollende Sonntagnachmittagbesuch mit Kuchen und Schlagsahne, sondern ein rauschendes Fest, denn Tante Gisela war immer guter Laune — nie kritisierte sie andere, nie beschwerte sie sich.

Trunken vor Wiedersehensfreude sassen wir im Wohnzimmer, Tante Gisela hatte Geschenke für alle mitgebracht, es war wie Weihnachten und Ostern an einem Tag, das Zimmer quoll über vor Geschenkpapier und Schleifen und Kartons.

Mit roten Wangen packten wir jubelnd aus, obwohl die Schwestern genau wussten, dass sie das Gleiche bekommen würden, nur in verschiedenen Farben: eine Schmuckschatulle oder ein Nageletui und ich einen kleinen Erste-Hilfe-Koffer.

Zu meinem Bedauern blieb Tante Gisela nie lange. So gross die Freude der Schwestern über ihr Wiedersehen war, so gross war Tante Giselas Erleichterung, wenn sie wieder abreisen konnte.

Mal schlief sie zu lange, mal hinterliess sie im Badezimmer lange, schwarze Haare, mal hatte sie sich über die kurzen Fingernägel ihrer Schwestern lustig gemacht.

Knackwurstfinger, hatte sie gesagt. Kein anderes Mädchen ausser ihr habe lange Hosen getragen, hiess es von Tante Gisela.

Ich sah darin ein Zeichen der Verbundenheit, auch ich wollte Hosen und keine Röcke tragen, weil ich so dünne Beine hatte: Storchenbeine, sagten meine Onkel, und ich hasste sie dafür.

Meine Tante hatte die langen Hosen schon vor dem Krieg getragen. In Schlesien. Also in jener Welt, die bereits versunken war, als ich geboren wurde.

Die Gisela hat sich schon immer durchgesetzt, sagte meine Mutter und erzählte Geschichten, in denen Tante Gisela wie ein Fabelwesen auftauchte, Geschichten, die von dem Krieg, der Flucht und dem, was die Schwestern ihr Zuhause nannten, handelten, also dem, was für mich so fern und rätselhaft war wie ein Schwarzes Loch.

Schon damals habe sich Tante Gisela durch besondere Kühnheit ausgezeichnet, hiess es: Als eine Schwester sich ohne ihre Erlaubnis ihr Kleid auslieh und damit zum Tanzen ging, sei Tante Gisela hinter ihr hergeradelt und habe ihre Schwester vor aller Augen gezwungen, das Kleid wieder auszuziehen.

Und als die Familie vor den Russen flüchten musste, habe meine Tante beschlossen, ihr Glück allein zu versuchen, weshalb sie sich auf den ersten Soldatenwagen setzte und gen Westen fuhr, bis mein Grossvater sie am nächsten Kontrollposten festnehmen liess.

Als ein durchreisender Soldat meiner Tante einen Totenkopfring schenkte, habe sie sich selbst dann nicht davon trennen wollen, als mein Grossvater drohte, ihr den Finger abzuschneiden.

Und als jenes Russenweib es wagte, meiner Tante Vorschriften zu machen, wurde sie von ihr verprügelt und zerkratzt: Das sind meine Pistolen! Worauf der russische Kommandant höchstpersönlich die Füsse und Hände meiner Tante fesselte und ihr die Fingernägel abschnitt, mit einem Taschenmesser.

Daraufhin fordert ihn Tante Olga auf, ihr nun seinen Schwanz in den Arsch zu stecken, den sie ihm auffordernd entgegenreckt.

Tante Olga sagt zu ihm "Du brauchst nur ein bisschen von meinem Votzenschleim auf mein Poloch zu geben und dein Schwanz wird mit Leichtigkeit hineingleiten" - was er sofort befolgt und im naechsten Augenblick ist auch schon sein.

Schwanz in ihrem After bis zu den Eiern. Die beiden ficken nun darauf los und werden von der Tante immer wieder mit den geilsten Worten angefeuert und es dauert auch nicht lange bis ihr erster Orgasmus kommt, der sich dadurch zum Ausdruck bringt, dass ein enormer Fluss von Votzensaft aus ihrer Spalte laeuft, sodass es richtig schmatzt waehrendessen die beiden Jungs wie verrueckt weiterficken.

Gebt mirs richtig, fickt mich richtig durch ich liebe das, gleichzeitig von zwei jungen Stechern gefickt zu werden. Los, haemmert drauf ihr Hengste.

Spritzt mir eure geilen Saefte in meine Votze und meinen Arsch. Los, bewegt euch, damit ich auch den Gummischwanz richtig spuere.

Dehnt meine Votze und meinen Darm. Der eine in ihrer Votze und der andere im Arsch. Da beide j noch sehr jung sind ueberfluten auch gewaltige Mengen von Sperma beide Loecher von Tante Olga.

Die Jungs nehmen ihre erschlafften Schwaenze aus der Tante, die aber noch nicht genug hat und weiter behandelt werden will. Sie laesst sich jetzt den Gummischwanz der ungefaehr 35 cm lang ist und dick wie eine Weinflasche in den Arsch schieben, der j schon vom Schwanz des einen gut gedehnt ist und fordert gleichzeitig den anderen der beiden Jungs auf seine Hand in Ihre Votze zu stecken.

Der steckt ihr zuerst zwei Finger hinein, dann drei und vier und schliesslich verschwindet seine ganze Hand in ihrem Loch und sie fordert ihn auf darin herumzuwuehlen, waehrend sie unterdessen ihren Arsch um den Gummischwanz kreisen laesst.

Aber auch das ist ihr noch nicht genug und sie will schliesslich, dass er ihr auch noch die zweite Hand in ihre weit gedehnte Votze schiebt, was dieser nach etwas Zoegern dann befolgt, waehrendessen sich Tante Olga den Schwanz des anderen in den Mund steckt und ihn geil zu blasen beginnt.

Mit den beiden Haenden in ihrem Loch und dem Gummischwanz im After, und einen richtigen im Mund, dauert es nicht lange, bis sie von heftigen Orgasmen geschuettelt wird.

Sie kreischt und jault und stoestt weiterhin obszoene Worte aus wie: "J besorgt mirs richtig ihr geilen Stecher, jung seid ihr und habt schon so geile Schwaenze, stoesst mich richtig, fickt mich durch, stopft meine Loecher mit allem was ihr habt, ich liebe es meine Loecher gleichzeitig gedehnt zu bekommen.

Fick mich in den Mund du geiles, kleines Luder, gebts der alten Tante, knetet meine Titten und Nippel. J reib mir den Kitzler damit er steht wie ein kleiner Schwanz.

Unmengen von ihrem Votzensaft laufen aus ihr heraus und als der zweite der Jungs seine Haende langsam aus ihrer Scheide herauszieht spritzt es nach wie aus einer Dusche.

Ihr koennt auch andere von euren Freuden mitnehmen, die einzige Bedingung ist nur, sie muessen grosse geile Schwaenze haben.

Tante Vera will ihn jedoch jetzt in ihrer Votze haben, ueberlegt es sich jedoch anders und will dass ich ihr erst die Spalte lecke indem sie sich mit dem Gummischwanz weiterfickt.

Ich beginne also sie zu lecken und es ist ein Genuss, eine so blank rasierte Votze abzuschlecken. Ich nehme auch ihren schon geil hervorstehenden Kitzler zwischen meine Zaehne und fange vorsichtig an, daran zu knabbern, was sie natuerlich unheimlich geil werden laesst und ein weiterer Orgasmus sich ankuendigt.

Ich sehe wie sich ihre Votze zusammenzieht und den grossen Gummischwanz herausdrueckt, worauf sie mich auffordert nun die ganze Spalte zu lecken.

Durch die Groesse ihrer Votze verschwindet nun fast mein ganzes Gesicht zwischen ihren prallen und langen Schamlippen und ich spuere die weiche schleimige Haut, die mein ganzes.

Gesicht bedeckt. Es ist ein unheimlich geiles Gefuehl, den Schwanz in ein grosses und nasses Loch zu stecken.

Ich fange auch gleich mit harten Stoessen an, sie zu ficken und sie kann auch nicht davon genug bekommen. Sie wird immer geiler und stoesst gepresst hervor: "J fick deine Alte Tante, du kleiner geiler Hurenbock.

Dein Riesenschwanz ist j wie gemacht fuer meine Muschi. Spuerst Du, wie leicht er rein und raus geht.

Fick mich du Sau, ich kann nicht genug bekommen von deinem Luemmel. Warte und spritze j noch nicht ab du geiles Stueck, rammle deine Schwester vorher richtig durch bevor du ihr deine Sauce in ihr Loch spritzt.

Beweg deinen Arsch und stoss mir deinen grossen Pimmel weiter rein. Sie kniet jetzt auf allen Vieren und streckt mir ihren grossen Arsch auffordernd entgegen, wobei sie sich auch mit beiden Haenden die Arschbacken auseinanderzieht und somit ihr geiles Poloch sichtbar wird.

Man kann auch sehen, dass sie schon oefter Schwaenze und Dildos darin gehabt hat, da das Loch ziemlich gedehnt zu sein schien. Es ist ein unheimlich geiler Anblick wie sie so auf allen Vieren steht, mit auseinandergezogenen Arschbacken, der immer noch weit klaffenden Votze den geschwollenen und weit heraushaengenden Schamlippen.

Ich stelle mich also hinter ihr und weiss momentan nicht wo ich ihr am liebsten meinen Schwengel hineinstopfen moechte.

Ich stecke ihn ihr jedoch zuerstmal noch einmal in die Votze aus der es immer noch herausrinnt, damit mein Schwanz auch schoen nass wird und setze ihn daraufhin an ihrem Poloch an.

Tante Vera fordert mich auch gleich ungeduldig auf: "Stoss ihn mir endlich rein, du geile Sau, worauf wartest Du noch.

Ich bin geil darauf deinen Riemen in meinem Arsch zu spueren. Tante Vera geniesst dies sichtlich und schreit: "Oh, mein kleiner Neffe, darauf habe ich schon lange gewartet.

Es war j schon ein Genuss, dein Prachtstueck in meiner Votze zu haben, aber noch geiler ist es ihn, in meinem Arsch zu spueren. Stoss zu mit deinem Superkolben, fick mich wie eine geile Huendin du junger Spritzer, fuell meinen Darm mit deiner Riesenlatte, dehne mich, das macht mich richtig geil.

Spritz mir den Arsch voll, aber nicht zu frueh, da ich deinen Schwengel noch lange in meine Arschvotze spueren moechte. Halte dich zurueck aber haemmere richtig drauf loss, ich will ihn bis herauf zum Hals fuehlen.

Stoss zu, bewege Dich, fick mich, zieh ihn ganz raus und stoss ihn mir mit einem Ruck voll hinein bis ich explodiere. Tante Vera spuerte dies natuerlich, da mein Schwanz beim Orgasmus gewaltige Mengen von Sperma heraussschleuderte und schrie begeistert: "J spritz mich voll mein kleiner Neffe, ich habe schon gesehen welche Mengen du zum verschleudern hast.

Gib mir alles, schiess alles in meine geile Arschvotze. Spuele mich richtig durch mit deinem Sperma. Wir waren auch durch unsere Geilheit und den Orgasmen so eingenommen, dass wir rundherum um uns weder hoerten.

Wir fuhren doch erschreckt zusammen als wir ploetzlich die Stimme unserer Grossmutter hinter uns vernahmen. Das kann und darf j nicht wahr sein.

Meine Tochter laesst sich von meinem juengsten Enkel ficken, und noch dazu in den Arsch! Sie hatte einen Schluessel zu unserm Haus und war von meinen Eltern gebeten worden, doch einmal vorbeizuschauen und dies hatte sie nun getan und Tante Vera und mich somit mitten in flagranti erwischt.

Dazu muss man auch sagen, dass unsere Grossmutter, auch mit ihren 70 Jahren noch immer recht akzeptabel aussah. Sie war zwar etwas dick, hatte aber trotzdem Proportionen, die aber gerade bei aeltere Frauen manchmal sehr erotisch wirken koennen.

Sie war schon lange verwitwet und hatte von ihrem Mann ein grosses Vermoegen zusammen mit einem wunderschoenen Haus am Stadtrand geerbt, wo sie mit meiner Tante Hildegard wohnte und auch einigen Bediensteten.

Es wurde auch gemunkelt, dass sie gerne juengere Knaben um sich hat, z. Sie war immer sehr gut angezogen und achtete darauf, besonders die Ueppigkeit ihrer Figur zu betonen.

Sie hatte auch jetzt ein zweiteiliges dunkelgraues Kostuem an mit dazugehoerender weisser Bluse und roten Stiefeln mit halbhohen Absaetzen und rote Lederhandschuhe.

Auch legte sie grossen Wert darauf gut geschminkt zu sein und vor allem die Lippen, die sie sich gerne dunkelrot bemalte. Sie stand also vor uns und betrachtete uns in unserer Nacktheit mit verwundertem und in gewisser Weise auch luesternem Gesichtsausdruck, wobei sie ihren Blick unnormal lange auf meinem inzwischen nur halbschlaffen Glied verweilen liess, der in diesem Zustand nichts von seiner richtigen Groesse in voller Erektion ahnen liess.

Und ich konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen, dass das Zittern ihrer Stimme auf ihrer Erregung und dem Anblick meines Schwanzes beruhte.

Ich glaubte eher es sei Ausdruck ihrer Empoerung ueber das Gesehene. Dabei fiel ihr Blick auch auf den Riesen-Dildo der am Bett lag und noch ganz feucht glaenzte.

Und ich werde Dir auch erklaeren, weshalb Du uns hier in dieser Situation angetroffen hast. Sie bot nicht mehr als grüne Augen, schwarze Haare und Schwung beim Cha-Cha-Cha.

Und die Männer wollten nichts anderes. Einmal sei meine Tante in Begleitung eines Mannes zu Besuch gekommen, aber der Mann, in dem ihre Schwestern bereits einen zukünftigen Verlobten sahen, stellte sich im Laufe des Abends lediglich als LKW-Fahrer heraus, der meine Tante ein Stück mitgenommen hatte.

Und meine Mutter erzählt noch heute, wie Tante Gisela während eines Spaziergangs vergeblich nach einem Papierkorb suchte, in den sie ihre leere Pommes-frites-Schale werfen konnte.

Als sie an einer Polizeiwache vorbeikam, schritt Tante Gisela auf den Spitzen ihrer Pumps über den Rasen zu dem Polizisten, der am Fenster stand, und legte ihm die leere Pommes-frites-Schale mit den Worten in die Hand: Herr Wachtmeister, können Sie mir das mal eben abnehmen?

Und der Blödmann hat ihr das tatsächlich abgenommen! Als ich erwachsen war, zog ich nach Hamburg, da war meine Tante gerade Rentnerin geworden.

Sie trug zwar immer noch hohe Absätze und lange, lackschwarze Haare, aber die grenzenlose Freiheit ihres neuen Lebensabschnitts schien ihren Tatendrang zu lähmen.

Sie verbrachte ihre Tage mit Kreuzworträtseln, Gobelinstickerei und noch ausgiebigerem Schlaf und ging nicht mal mehr tanzen.

Ein schweres Krankheitsbild. Manchmal lud ich meine Tante ins Restaurant ein oder kochte etwas für sie, obwohl ich spürte, dass sie eigentlich nur ass, um mir einen Gefallen zu tun.

Mehrmals fuhr Tante Gisela sogar mit ihren Schwestern in Urlaub, nach Spanien und nach Ischia, aber wenn gelegentlich etwas Unternehmungslust in ihr aufflackerte, sagten ihre Schwestern: Mit deinen nackten Brüsten gehen wir nicht in den Speisesaal!

Um sich kurz darauf mit einem im Speisesaal sitzenden Mann zu verabreden, ohne grosse Überzeugung, nur so, als kleine Aufwärmübung, um zu sehen, ob die Sache mit den Blicken noch funktionierte.

Dann zog ich von Hamburg nach Italien und telefonierte nur noch ab und zu mit meiner Tante. Monate vergingen, Jahre, und Tante Gisela trank roten Tee und hatte schon alle Schwestern mit ihren Gobelins beglückt, mit Vermeers Dienstmagd mit dem Milchkrug, mit Spitzwegs armem Poeten und den verregneten Landschaften niederländischer Meister, als sie alle noch einmal überraschte und ihre Vorbildrolle für mich festigte: Tante Gisela kam ohne Stickzeug, dafür aber mit einem Mann zu Besuch.

Ein Mann, der kurz zuvor bei ihr eingezogen war, was zur Folge hatte, dass sie sich von ihren Trockenblumensträussen, Keramikkatzen und Porzellanpuppen getrennt hatte.

Es war also durchaus etwas Ernstes. Da war Tante Gisela fast siebzig Jahre alt. Der Mann, der das Wunder vollbracht hatte, hiess Fritz, war gross, charmant und elegant, ein Kavalier alter Schule, der aussah, als sei er allein für meine Tante geschaffen worden.

Der mit ihr lachte und sie Giselchen nannte, der sie verehrte und beschenkte und mit ihr auf Reisen ging, zu den Pyramiden nach Ägypten, nach China, Andalusien, Sankt Petersburg und Moskau.

Für Gobelinstickerei hatte meine Tante keine Zeit mehr, denn wenn sie nicht reiste, dann kochte sie. Einmal rief sie mich sogar an und fragte mich nach dem Rezept eines Gerichtes, das ich ihr hin und wieder gekocht hatte: Das mit den Suzukis und den Advocados, sagte sie.

Und wenn sie weder reisten noch kochten, dann schnitten Tante Gisela und Fritz ihre Videofilme, deren Markenzeichen die Stimme meiner Tante im Off war.

Beim nächsten Besuch wurden die Dokumentationen vorgeführt. Gleich wird er sich umdrehen und zurückkommen.

Fritz, Fri-hitz! Eines Tages besuchte mich Tante Gisela mit Fritz in Venedig. Sie kamen mit dem Motoscafo am Anleger nahe der Piazza San Marco an.

Ich sah sie schon von weitem. Meine Tante trug ein enges schwarzes Kostüm mit weissen Punkten, eine weisse Rüschenbluse und einen weissen Hut.

Die Absätze ihrer Sandaletten waren so hoch, dass sie sehr eindrucksvoll schwankte, sämtliche Männerarme reckten sich ihr entgegen, die der Wassertaxifahrer, der Bootsjungen und der amerikanischen Mitreisenden, und wenn die Gondolieri und Muranoglasschlepper auch noch auf die Brücke des Anlegers gepasst hätten, dann hätten sie ebenfalls versucht, meiner Tante beim Verlassen des Motoscafo behilflich zu sein.

Dann löste sie sich aus den Armen von Fritz, der begeistert filmte, wie meine Tante über den Holzsteg balancierte und sich in die ihr entgegengestreckten Männerarme warf.

Da war meine Tante fast achtzig. Sie sahen von Venedig nichts anderes als sich selbst. Tante Gisela trank Wein und erzählte die Geschichte ihrer ersten Begegnung wie die einer Wunderheilung.

Sie hatten sich beim Ball der einsamen Herzen kennengelernt, Fritz trug einen weissen Anzug und hatte meine Tante zum Paso doble aufgefordert. Zuerst habe sie gedacht, dass er garantiert magenkrank sei.

Aber es war Liebe. Fast zwanzig Jahre lang haben Tante Gisela und Fritz zusammengelebt. Im letzten Jahr ist Fritz gestorben, mit 89 Jahren.

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